Auf Handwerkstour, Christian Lindner bei Pieper in Herne

Auf Handwerkstour

v. l. n. r.:   Ulrich Alda ( Sprecher für Arbeit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion) ,

Thomas Nückel (Herner FDP-Landtagsabgeordneter, medienpolitischer Sprecher der FDP-NRW),

Manuel Konopczynski (FDP Herne, Vorsitzender der Herner JuLis),

Christian Lindner (FDP-Chef),  Frau Karin Pieper (Chefin Metallbau Pieper). 

( Thomas Bloch (Vorsitzender der FDP Herne),

Ralph Bombis (Vorsitzender der Enquete-Kommission „Handwerk“ des Landtags NRW sowie handwerks- und mittelstandspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion) ,

Jörg Pieper (Chef Metallbau Pieper).

 

 

 Auf seiner Informationstour zum Thema Handwerk und Mittelstand

machte der FDP-Fraktionschef Christian Lindner in der vergangenen Woche

auch Station in Herne und besuchte das Unternehmen Metallbau Pieper.




Handwerk und Mittelstandsind das wirtschaftliche Rückgrat Nordrhein-Westfalens. In unserem

Bundesland gibt es mehr als 760.000 mittelständische

Unternehmen. Sie stellen 80 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeits- und über 80

Prozent aller Ausbildungsplätze. Gerade das Handwerk eröffnet vielen Menschen

Chancen, weil es Anerkennung, Wohlstand  berufliche Selbstverwirklichung ermöglicht.

Der Ursprung dafür liegt im dualen Ausbildungssystem. Die FDP-Landtagsfraktion

möchte Handwerk und Mittelstand stärken und faire Rahmenbedingungen

schaffen, dadurch Arbeitsplätze sichern und Aufstiegschancen verbessern.

Dazu allerdings müssen Bürokratie abgebaut und Innovationen ermöglicht werden. „Derzeit

schafft die rot-grüne Landesregierung durch Verordnungen und Gesetze jedoch mehr bürokratische

Hürden, die vor allem für kleine und mittlere Betriebe eine Belastung sind“, erklärt der Herner

FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel. Hoher Dokumentationsaufwand und überbordende Bürokratie

waren auch das Schwerpunktthema der Gespräche von Metallbaumeister Jörg Pieper mit

Christian Lindner und Ralph Bombis, handwerks- und mittelstandspolitischer Sprecher der

FDP-Landtagsfraktion. Christian Lindner belegte am Beispiel Tariftreuegesetz, wie ernst es den

Freien Demokraten mit Bürokratieabbau ist. In NRW war das Gesetz unter Regierungsverantwortung

der FDP ersatzlos gestrichen worden. „Das war eins der kürzesten Gesetze in der Landesgeschichte“,

erinnerte Lindner. Rot-Grün hat ein neues Tariftreuegesetz auf den Weg gebracht - mit noch weiteren

bürokratischen Auswüchsen. Eines der Gesetze, das dem Handwerk in NRW das Leben schwer

macht und abgeschafft werden sollte, ebenso wie die Mindestlohndokumentationspflicht,

waren sich Jörg Pieper und die Besucher einig. Der Herner Unternehmer war von den engagierten

Besuchern "positiv überrascht" und hofft nun, dass auf Worte, sprich seine Anregungen und angesprochenen

Probleme und natürlich die anderer Handwerksbetriebe, nun auch Taten folgen. JV