Hochwasser und Starkregenschutz für Herne und fürs Ruhrgebiet

Auch wenn das Ruhrgebiet bisher nicht zu den offensichtlichen Hochwassergebieten Deutschlands zu zählen ist gibt es in der Region doch ein ganz eigenes Problem mit dem Wasser: Starkregenereignisse und Unwetter sorgen regelmäßig für überschwemmte Keller und Erdgeschosse. Lokale Überflutungen treten mittlerweile ganzjährig und in allen Regionen auf. Die Schäden lassen sich zumeist auf die starke Bebauung und teils unterdimensionierte Kanalnetze zurückführen. Innerhalb von Minuten entwickeln sich so in scheinbar ungefährdeten Wohngebieten Sturzbäche auf den Straßen. Ebenso schnell, wie die Fluten kamen, verschwinden sie dann auch wieder und hinterlassen durchnässte Räume, beschädigtes Mobiliar und Verunreinigungen durch Schlamm.
Eine Lösung gegen das Problem stellt das mobile Hochwasserstop-System aus verzinktem Stahl zur Verfügung: Dazu werden Halteschienen stationär am Gebäude montiert, die jeweils zehn Zentimeter hohe Staulamellen im Nut- und Feder-System bis zur gewünschten Stauhöhe aufnehmen. Die Bauteile verfügen untereinander und zum Gebäude über Dichtungen die diese Schnittstellen verschließen. Klemmstücke innerhalb der Halteschienen erzeugen den Druck auf den Stapel aus Staulamellen und zum Boden. Letzte Fugen werden über mobile Abschlussdichtungen verschlossen; eine einzige Person kann so die vorbereitete Gebäudeöffnung innerhalb von wenigen Minuten abschotten. Ebenso schnell ist das System nach einer potenziellen Bedrohung wieder demontiert und platzsparend im Keller oder in der Garage deponiert. Mit herkömmlichen Lösungen wie Sandsäcken ist weder ein ähnlicher Benutzerkomfort noch eine vergleichbare Dichtheit zu erreichen.
Das Schutzsystem kann gängige Tür- und Torgrößen mit bis zu 4 Metern Breite und mit Stauhöhen bis zu einem oder sogar zwei Metern verschließen.


Kundeninformation:

Das Schutzsystem erfüllt die Anforderungen an die höchste Dichtigkeitsklasse 5 nach DIN 19569-4; demnach sind Leckage-Raten von bis zu 0,02 Liter/Sekunde auf eine Dichtungsbreite von 1 Meter möglich (= 72 L / Stunde.) Aus eigenen Messungen wurde ermittelt, dass das Hochwasserstop-System sogar eine höhere Leckagefreiheit gewährleistet: Unter idealen Bedingungen der Untergründe (ebene Mauerwerke und /r Boden) liegt die gemessene Leckage-Rate bei gerade einmal 0,010 L pro Sekunde; dies entspricht bis zu 38,4 L pro Stunde. (Trotz eigener Messungen und weiterer Anpassungen sind die Leckage-Raten gemäß der DIN von bis zu 72 Liter pro Stunde maßgeblich.)
Die Dichtigkeit über oben genannte Leckage-Raten hinaus wird besonders durch die Qualität der Untergründe an Boden und Mauerwerk beeinflusst und erfordert unter Umständen weitere, bauseitige Anpassungen.
Das System vermag es den Wassereinbruch deutlich zu reduzieren; trotz geeigneter Dichtungen können Leckagemengen pauschal jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Bewertung der Eignung für den konkreten Einsatzfall obliegt daher zuletzt immer dem  Kunden.